1. Nach ägyptischem Muster führte Julius Cäsar imJahr 46 v. Chr. einen Sonnen-kalender ein, der die Tag- und
Nachtgleiche (= Frühlingsanfang) auf den 21. März ab dem Jahre 45 v. Chr. legte.
Die Jahreslänge ist jetzt 365 Tage und 6 Stunden, da alle 4 Jahre zur Korrektur ein Schaltjahr (plus ein Tag)
eingeführt wird.
Das astronomische Jahr hat aber 365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden. Somit ist das Jahr im Julianischen
Kalender 674 Sekunden (ca. 11 Minuten) zu lang.
2. Der kalendarische Frühlingsanfang und damit Ostern wanderte dadurch bis in den Sommer hinein. Gregor legte
deshalb im Jahre 1582 den Frühlingsanfang wieder auf den 21. März zurück. Er übersprang zur Korrektur 10
Kalendertage und zwar vom 4. auf den 15. Oktober des gleichen Jahres und korrigierte die Schaltregel im neuen
Gregorianischen Kalender.
3. Zwischen beiden Kalenderreformen waren 1628 Jahre vergangen; das Jahr 0 gibt es nicht. Die Ungenauigkeit
ist somit 1.097.272 Sekunden oder 18.287 Minuten oder 304,8 Stunden. Das sind aber 12,7 Tage.
Preisfrage: Wo sind die restlichen 2,7 Tage geblieben?
War es die göttliche Eingebung eines Papstes 10 statt 12 oder 13 Tage zu nehmen?
Oder?
Hilfe: 12,7 Tage entsprechen 1.628 Jahre
10 Tage entsprechen 1.282 Jahre
2,7 Tage entsprechen 346 Jahre
Es geht um die Zeit von 600 - 900; von den Merowingern bis zu den Ottonen, die sich archäologisch nicht sicher
nachweisen lässt. Bilden die karolingischen und ottonischen Bauten und die Literatur vielleicht eine Epoche?